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Die Werkstatt soll für die Auszubildenden des Unternehmens Klüber Elektroanlagenbau in Mulda sowie für Studenten- und Schülerpraktika genutzt werden. Zudem steht sie auch anderen Unternehmen in der Region zur Verfügung.

Mulda.Sie wollen Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik werden: der 20-jährige Tom Klink aus Lichtenberg und der 16-jährige Fabian Vogler aus Burkersdorf. Anfang September haben die beiden jungen Männer ihre Ausbildung im Unternehmen Klüber Elektroanlagenbau in Mulda begonnen. "Ich möchte gern ein Handwerk erlernen, das nicht jeder kann", sagt Tom Klink. Und Fabian Vogler ergänzt, dass es ein abwechslungsreicher und zukunftsorientierter Beruf ist. Einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren die beiden Jugendlichen in der neuen Lehrwerkstatt des Unternehmens. Rund 48.000 Euro wurden in diese Werkstatt investiert, sagt Lehrmeister Udo Draeger.
Zur Ausstattung des ungefähr 120 Quadratmeter großen hellen Raums gehört jede Menge Technik, zum Beispiel Isolations-Messgeräte, eine Ständer-Bohrmaschine, ein Prüfplatz für Schaltschränke und Verteilerkästen. Im schwarzen Werkzeugkasten, den jeder Lehrling gleich am Anfang seiner Ausbildung bekommt, ist eine Grundausstattung enthalten, zum Beispiel Hämmer, Zangen, Seitenschneider, Spannungsprüfer, Pinsel.

 
Sechs Werkbänke reihen sich in der Lehrwerkstatt aneinander, jede hat eine separate Stromversorgung und extra Sicherheitseinrichtungen. "Dabei lernen die Lehrlinge auch, alles richtig einzurichten und anzuschließen", sagt Lehrmeister Filip Löffler. Für Übungszwecke stehen ebenso Lötstationen zur Verfügung.

An der Wand hängen auch Muster von Lichtschaltern und Steckdosen. Selbst für Laien interessant ist die Sammlung von historisch anmutenden Elektro-Anlagen. "Es ist wichtig, dass die Lehrlinge auch diese kennen", erläutert Udo Draeger. "Denn mitunter sind sie noch in Gebäuden installiert." Für Schulungszwecke steht in der Lehrwerkstatt ein Beamer zur Verfügung. "Wir wollen auch Schulungen für andere Unternehmen anbieten. Ihre Mitarbeiter können bei uns lernen, wie sie richtig messen und prüfen", so Draeger. Darüber hinaus werden auch Schüler- und Studentenpraktika angeboten.

Vier neue Ausbildungsverträge hat Klüber Elektroanlagenbau in diesem Jahr abgeschlossen. Damit bildet das Unternehmen, das insgesamt 110 Mitarbeiter, davon 40 in Dresden, zählt, derzeit sechs Lehrlinge in Mulda und Dresden aus. Als aktuell wichtige Projekte nennt Draeger die Institute der TU Bergakademie Freiberg am Messeplatz sowie den Neubau von Universitätsbibliothek- und Hörsaalgebäude, ebenfalls in Freiberg. "Das Volumen unserer Tätigkeit in der Bergstadt beläuft sich auf rund sieben Millionen Euro", so Draeger

Ferner sind Mitarbeiter derzeit in Dresden eingesetzt: im Kaufhaus Wöhrl, den Königshöfen an der Theresienstraße in der Neustadt (Wohnungsbau) und an der Prager Straße (Hotelbau). Volumen in der Landeshauptstadt: rund fünf Millionen Euro. Zudem wird gerade im Freiberger Schollgymnasium ein Computerkabinett eingerichtet.
 
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